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Ungefährlich
und beliebig oft wiederholbar:
Ultraschall, der sanfte Blick in den Körper
Ultraschall ist heute das am häufigsten angewandte diagnostische
Verfahren, das dem Arzt erlaubt, einen Blick in den Körper zu
werfen.
Ultraschall hat eine hohe Verbreitung erfahren und ist nunmehr nicht
nur im Krankenhaus, sondern
auch bei Fachärzten und auch beim Hausarzt anzutreffen.
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Basaliom an der
Rückseite
der Ohrmuschel |
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Femoralarterie |
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Schilddrüse:
zystischer Knoten linker Schilddrüsen- lappen |
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Ultraschallbild
des
Hirnstammes |
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Achillessehne |
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Darstellung des
linken Haupt-
stammes (LMA) |
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Nierenrinde |
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Folgendermaßen funktioniert ein Ultraschallgerät:
Vom Schallkopf, den der Arzt auf die jeweilige Stelle des Körpers
aufsetzt, werden Schallwellen hoher Frequenz (so hoch, dass wir sie
nicht hören können) in den Körper eingeleitet.
Anhand des aus dem Körper zurückkommenden Echos werden die
Ultraschallbilder aufgebaut.
Je nach Abtastart werden rechteckige, sektor- oder trapezförmige
Bilder errechnet.
Der Arzt sieht die anatomische Beschaffenheit des Weichteilgewebes
(wie z. B. der Organe oder
Muskeln). Flüssigkeitsgefüllte Bereiche wie Gefäße,
Gallenblase, Harnblase, Zysten aber auch ein gestauter Gallengang
sind als dunkle Bereiche zu erkennen. Steine in der Gallenblase oder
Niere sind als helle Echos mit Schlagschatten zu sehen.
Hindernisse: Luft und Knochen
In der Schwangerschaft sieht der Arzt Größe und Beschaffenheit
des noch ungeborenen Kindes.
In für das Kind kritischer Situation liefert der Ultraschall
wichtige Zusatzinformationen, die z. B. bedeutsam für den Geburtszeitpunkt
sein können.
Allerdings sind dem Ultraschall-Verfahren auch Grenzen gesetzt. Luft
oder Knochen beispielsweise
behindern die Ausbreitung des Schalls im Körper stark oder gänzlich.
Das gilt z. B. für Lunge und Rippen des Erwachsenen, die den
Zugang zum Herzen auf einige akustische Fenster beschränken;
auch in den Schädel des Erwachsenen kann man nur an wenigen Stellen
blicken.
Welche neuen Ultraschallverfahren unterstützen die Diagnose?
Es stehen eine Vielzahl von neuen Signalverarbeitungsmöglichkeiten
zur Erweiterung der diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung.
Die Ermittlung von Frequenzveränderungen
der empfangenen Echos liefert eine Information über die Geschwindigkeit
z. B. der Blutkörperchen in den Blutgefäßen.
Der Blutfluss ist häufig bei Geräten, die über diese
Betriebsart verfügen, in farbiger Kodierung (z.B. rot und blau)
dem Bild überlagert. Anhand der Farbinformation unterscheidet
sich z. B. eine Zyste mit stehender Flüssigkeit von einem Blutgefäß,
in dem das Blut fließt bzw. sich bewegt.
Sonstige diagnostische Weiterentwicklungen?
Auch für den Ultraschall wurden neuerdings Kontrastmittel entwickelt.
Sie bestehen prinzipiell aus mikroskopisch feinen Luftbläschen
(ca. 10 mal kleiner als der Durchmesser eines menschlichen Haars),
die ohne jegliche Nebenwirkung für den Patienten sind.
Diese kleinen Luft- oder Gasbläschen gehen durch die Lunge und
stehen eine gewisse Zeit, z. B. zehn Minuten im Kreislauf zur Verfügung.
Mit ihrer Hilfe kann die Blutversorgung von Bereichen im Körper
genauer untersucht werden, um zusätzliche Informationen über
die Beschaffenheit des Gewebes zu erhalten (z. B. gut- oder bösartig).
Das Tolle am Ultraschall:
Er ist erwiesenermaßen ungefährlich, denn es kommen Schallwellen
und keine Strahlen zum Einsatz. Daher können die Untersuchung
auch in der Schwangerschaft durchgeführt und generell beliebig
oft wiederholt werden.
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