Das MAGNETOM Impact Expert entfaltet seine gesamte 1.0 Tesla
Leistung auf nur 38 m².
Es zeichnet sich aus durch höchste Homogenität mit
einem aktiv geschirmten Magneten und E.I.S. (External Interface
Shield).
Aktiv abgeschirmte Gradienten mit 15-20* mT/m Gradientenstärke
bilden das Herzstück des Systems.
* Turbo Gradienten
Das Magnetom Impact/Expert liefert aussagekräftige Bilder
und bietet eine wirtschaftliche Nutzung des Systems bei gutem
Patientendurchsatz.
Die Puls-Sequenz
Der grundlegende Ablauf einer Sequenz ist: HF-Anregung, der
Spins und Schichtselektion, Phasenkodierung, Frequenzkodierung
und Auslesen des Echos.
Die Mehrschicht-Sequenz
Die Echozeit ist stets bedeutend kürzer als die Wiederholzeit.
Im Zeitintervall zwischen dem Auslesen des letzten Echos und
dem nächsten HF-Puls können daher mehrere Schichten
angeregt werden. Durch diese Verschachtelung erhält man
alle notwendigen Schichten für eine Untersuchungsregion
während der Messung.
Die Multiecho-Sequenz
kann zwei oder mehrere Spinechos erzeugen.
Die Inversion-Recovery-Sequenz
ist eine Spinecho-Sequenz und kann auch kleinste Kontraste,
z.B. im Gehirn von Neugeborenen, darzustellen. Nachteil ist
die längere Messzeit.
Die Short TI Inversion-Recovery-Sequenz
kann das Fettsignal unterdrücken. Der Sehnerv lässt
sich gut vom umliegenden Fett abgrenzen.
Die True Inversion-Revovery-Sequenz
findet vor allem in der Pädiatrie Anwendung, da diese
Sequenz den Kontrast zwischen unterschiedlichen Gewebetypen
darstellen kann.
Die Turbo-Spinecho-Sequenzen
verkürzen deutlich die Messzeit. Sie haben die konventionelle
Spinecho-Technik weitgehend ersetzt. In der Zeit, in der eine
Spinecho-Sequenz ein einziges Echo aufnimmt, erzeugt eine
TurboSE-Sequenz eine ganze Serie von Echos. Diese Sequenz
wird bei zum Beispiel bei Aufnahmen der Wirbelsäule verwendet.
Sie bietet auch einen besseren Kontrast zwischen weißer
und grauer Gehirnsubstanz. Gerade im neuroradiologischen Bereich
möchte man nicht mehr auf die TurboSE-Sequenz verzichten.
Die Echoplanare Bildgebung (EPI)
ist die zur Zeit schnellste MR-Bildgebungstechnik. Geschwindigkeit
ist Ihr Hauptmerkmal. In der gleichen Zeit, in der eine konventionelle
Pulssequenz ein einziges Bild erzeugt, nimmt EPI eine ganze
Serie von Bildern auf. Die Bilder sind völlig frei von
Bewegungsartefakten und daher zur Untersuchung dynamischer
Vorgänge und zur diffusionsgewichteten Bildgebung wie
auch der Hirnperfusion und funktionellen Neurobildgebung geeignet.
Die EPI-Diffusions-Sequenz
reagiert sensitiv auf molekulare Bewegung. Sie machen die
Selbstdiffusion von Wasser im Gewebe sichtbar. Körperbewegungen
können mit der ultraschnellen EPI-Messung eingefroren
werden, die bei konventionellen Sequenzen Artefakte erzeugen
würden.
Qualitätssicherung in der MRT
1. Leitlinien der Bundesärztekammer
Die Leitlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung der Magnet-Resonanz-Tomographie.
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