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Häufig gestellte Fragen zum Thema Ultraschall/Sonographie
Was
ist Ultraschall?
Unter Ultraschall versteht man eine Technik in der Medizin, mit
der Bilder von inneren Organen, Geweben, Gefäßen und
vom Blutfluss aufgenommen werden. Ein Schallkopf überträgt
Schallwellen auf den Zielbereich, die zum Schallkopf zurück
reflektiert werden. Diese reflektierten Schallwellen werden dann
vom Ultraschallgerät in zweidimensionale Bilder umgewandelt.
Ultraschall wird für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten
sowie für spezielle chirurgische Eingriffe eingesetzt. Zu den
Anwendungsgebieten des Ultraschalls gehören u.a. Nieren, Bauchbereich,
Geburtshilfe, Gynäkologie, Bewegungsapparat, Brust, Schilddrüse,
Hirngefäße, periphere Gefäße, Schädel,
Urologie und Kinderheilkunde.
Welche
Vorteile bietet Ultraschall?
Ultraschallbilder werden in Echtzeit erstellt.
Für die Patienten sind mit der Untersuchung nur sehr geringe
oder gar keine Beschwerden verbunden - lediglich ein leichter Druck
vom Schallkopf.
Ultraschall ist kostengünstig und die Geräte sind transportfähig.
Ultraschall ist überwiegend nicht-invasiv - keine Bestrahlung,
keine Spritzen (mit Ausnahme von speziellen Eingriffen wie z.B.
einer Fruchtwasseruntersuchung, Biopsien, usw.).
Die Anatomie von Organen kann visuell dargestellt und dokumentiert
werden.
Der Blutfluss kann bewertet werden.
Wie
können sich Patienten auf eine Ultraschalluntersuchung vorbereiten?
Normalerweise sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig, aber
Patienten sollten die Anweisungen ihres Arztes vor eine Ultraschalluntersuchung
befolgen.
Womit
müssen Patienten während einer Ultraschalluntersuchung rechnen?
Für die meisten Patienten ist eine Ultraschalluntersuchung
gewöhnlich beschwerde- und schmerzfrei. Ein wenig Kontaktgel
wird auf die Hautoberfläche aufgetragen, um einen Luftabschluss
zu erzielen und die Schallwellen in den Körper zu übertragen.
Unter Beibehaltung eines gleichmäßigen Drucks, der für
die Erzielung von guten Bildern notwendig ist, wird der Schallkopf
langsam über die Hautoberfläche geschoben. Schallköpfe
für Endokavitärstudien werden in die Körperöffnungen
eingeführt, die Nahaufnahmen von männlichen und weiblichen
Organen liefern.
Wie
lange dauert eine Ultraschalluntersuchung?
Je nach Art und Anzahl der zu untersuchenden Organe und abhängig
vom Befund des Radiologen bzw. Facharztes dauert eine Ultraschalluntersuchung
im Durchschnitt 30-60 Minuten.
Einige Kliniken untersuchen ganze Körperbereiche, statt nur
ein Organ zu scannen. Eine Studie des Bauchbereichs kann Leber,
Milz, Gallenbase, Bauchspeicheldrüse und Nieren umfassen. Außerdem
werden evtl. dazugehörige Venen, Arterien und Gänge untersucht.
Ultraschalluntersuchungen zur Geburtshilfe sind von sehr unterschiedlicher
Dauer. In den Frühstadien einer Schwangerschaft sind nur wenige
Messungen angezeigt. Während der mittleren Stadien einer Schwangerschaft
(zweites Trimester) wird eine anatomische Vermessung des Fötus
durchgeführt, zu der eine Untersuchung, Messung und Dokumentation
aller Aspekte der fötalen anatomie gehören. Der Erwerb
dieser Messungsergebnisse hängt davon ab, wie aktiv das Baby
während der Untersuchung ist. Für Zwillinge oder Drillinge
wird mehr Zeit benötigt als für eine Standarduntersuchung
in der Geburtshilfe.
Was
passiert nach der Untersuchung?
Nach der Ultraschalluntersuchung geschieht recht wenig. Nebenwirkungen
durch Ultraschall sind nicht bekannt. Der Radiologe oder ein anderer
Facharzt interpretiert möglicherweise zu diesem Zeitpunkt die
Ultraschallaufnahmen. Auf der Grundlage der Ultraschallbilder wird
ein Protokoll erstellt, das zusammen mit den Patientenunterlagen
aufbewahrt wird.
Gibt
es weitere Tipps für Patienten?
Tragen Sie bequeme Kleidung.
Kleine Kinder können ablenkend wirken.
Befolgen Sie alle Anweisungen, die Ihnen von Ihrem Arzt gegeben
werden.
Essen Sie kurz vor einer Untersuchung des Bauchbereichs nichts,
da es sonst zu Blähungen kommen kann.
Was
für Ängste oder Missverständnisse bestehen im Zusammenhang
mit Ultraschall?
Ultraschall ist inzwischen allgemein bekannt und so weit verbreitet,
dass dessen Einsatz kaum noch Ängste oder besorgte Fragen auslöst.
In der Vergangenheit wurde wohl am häufigsten danach gefragt:
"Ist damit eine Bestrahlung verbunden?" und "Tut
es weh?" Ultraschall ist nahezu schmerzlos und Nebenwirkungen
sind nicht bekannt.
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