PatienteninformationÄrzteinformationGesundheitsforumKrankenkasseninformationKooperationspartnerüber uns  
 
   


Forum
Ihre Meinung...


Forum - Sagen Sie uns Ihre Meinung...
weiter...

Gästebuch
zum Gästebuch
weiter...
  Öffnungszeiten  
  Praxisleistung  
  Lehrtätigkeit  
  Workflow  
  Ausstattung  
  Fragen  
CT  
MRT  
Röntgen  
Ultraschall  
 
  Aktueller Fall  
  Bildarchiv  
  Links  
 



Häufig gestellte Fragen zum Thema Computertomografie


Was ist CT?
CT ist ein seit 1974 eingesetztes röntgentechnisches Verfahren, bei dem eine bestimmte Region Ihres Körpers Schicht für Schicht sichtbar gemacht wird. Heutzutage ist die CT-Technik in der Medizin zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel geworden. Sie wird für Routineuntersuchungen am gesamten Körper eingesetzt.

Fachleute sprechen bei der CT-Untersuchung nicht von einer Bildaufnahme, sondern von einem "Scanning". Beim Scannen handelt es sich um ein computergesteuertes, elektronisches Verfahren, vergleichbar mit der digitalen Fotografie. Aber ob Sie es nun Scan oder Bild nennen: Am Ende der Untersuchung haben Sie eine ungemein genaue Abbildung vom Innenleben Ihres Patienten vor Augen. Und genau darauf kommt es an!

Sequentielle CT
Eine Schichtaufnahme entsteht durch das Abbild einer Transversalschicht des Körpers aus unterschiedlichen Winkelpositionen. Dabei rotieren Röhre und Detektor über einen Bereich von 360° um den Patienten bei fester Tischposition. Das Bild wird aus den resultierenden Projektionsdaten berechnet.
Bewegt sich der Patient während einer Aufnahme, so sind die Daten aus den unterschiedlichen Winkelpositionen nicht mehr konsistent. Die Aufnahme weist Bewegungsartefakte auf und ist für die Diagnose von eingeschränktem Wert. Das Schichtaufnahmeverfahren ist für die Diagnose anatomischer Regionen mit periodischen Bewegungen, z.B. das Herz oder die Lunge, nur begrenzt aussagefähig.

Spiral-CT
Im Zusammenhang mit Spiral-CT fällt oft der Begriff "Volumenaufnahme-Verfahren." Das impliziert eine deutliche Abgrenzung zur konventionellen CT und dem dort angewandten Schichtaufnahme-Verfahren. Der Spiral-CT liegt ein eigenes Aufnahmeprinzip zu Grunde. Anders als bei der sequentiellen CT wird der Patient auf dem Tisch in z-Richtung kontinuierlich durch das Messfeld bewegt. Dabei führt die Scanner-Einheit immer in der gleichen Richtung eine Vielzahl von 360°-Rotationen aus. Auf diese Weise tastet der Röhrenstrahl den Körper spiralförmig ab und erzeugt ein Datenvolumen. Dieses Volumen wird aus einer Vielzahl dreidimensionaler Bildelemente - den Voxeln - gebildet. Die Bewegung der Scan-Einheit während der Aufnahme in z-Richtung erzeugt zunächst natürlich inkonsistente Datensätze.
Daher würde jedes auf direktem Weg aus einem Volumendatensatz rekonstruierte Bild Bewegungsartefakte aufweisen. Spezielle Prinzipien der Rekonstruktion - Interpolationsverfahren, die für jede Tischposition einen planaren Datensatz berechnen - erzeugen jedoch artefaktfreie Bilder. So können aus einem großen Datenvolumen einzelne Schichten mit beliebigen Überlappungen rekonstruiert werden. Software-Applikationen ermöglichen den klinischen Einsatz der Spiral-CT auch in Regionen, die unwillkürlichen Bewegungen unterliegen.

Wie funktioniert die Computertomographie?

Bei CT liegt der Patient auf einer bequemen Untersuchungsliege, die ganz langsam durch die Öffnung des Gerätes geschoben wird. Gleichzeitig kreist der Röntgenring im Inneren des Gerätes um die Untersuchungsliege und macht dabei Röntgenaufnahmen.

Auf diese Weise kann CT große Teile des Körpers in einer Untersuchung erfassen. Normalerweise wird ein Organbereich untersucht - z.B. die Bauchregion oder der Kopf.

Die so gemessenen Werte werden dann in einem komplizierten Computerverfahren in Bilder umgewandelt. Es sind Querschnittsbilder von sehr dünnen Schichten Ihres Körperinneren. So sind auch in den meisten Fällen kleinste Krankheitsprozesse erkennbar. Nach der Untersuchung können mit Hilfe der Computerbearbeitung 2D- oder sogar 3D-Bilder von allen Körperebenen erstellt werden.

Ist eine CT Untersuchung gefährlich?

Die Computertomographie hat sich in den letzen Jahren zu einer unentbehrlichen Methode für die sanfte, nicht-invasive Untersuchung des Körpers entwickelt. Von der Erstellung der Bilder spürt Ihr Patient bei einer CT genauso wenig wie bei herkömmlichen Röntgenuntersuchungen. Die moderne CT-Technologie arbeitet heute mit der Vorgabe einer möglichst geringen Strahlendosis bei möglichst schneller Untersuchung. Um dies zu unterstützen, besitzen Siemens CT-Scanner ein technisches Maßnahmenpaket, das zur Reduzierung der Strahlendosis beiträgt.

Wie sehr belasten die Röntgenstrahlen bei einer CT Aufnahme?

Der Ehrgeiz, die CT-Technologie noch weiter zu entwickeln, beschränkt sich nicht allein auf die Untersuchungsmethode. Genauso wichtig ist es den Siemens-Ingenieuren, CT-Untersuchungen sowohl für Anwender als auch für Patienten sicherer zu machen. Daher hat die Minimierung der Strahlendosis höchste Priorität. Und Siemens ist dabei erfolgreich: Die Strahlendosis bei einer Lungen-CT ist heute niedriger als bei einer herkömmlichen Röntgenuntersuchung der Lunge vor ungefähr 10 Jahren.


Wie bereite ich meinen Patienten auf die CT Untersuchung vor?

Alle Patienten werden vor der CT über ihre Untersuchung ausführlich informiert und nach möglichen Kontraindikationen befragt. Sie können uns dabei unterstützen, indem Sie ihn schon vorab auf folgendes hinweisen:
" Wenn Ihr Patient Aufnahmen früherer Untersuchungen (auch Röntgenbilder) haben, soll er diese bitte mitbringen.
" bei Untersuchungen des Kopfes und des Halses: Schmuck, Haarspangen, Brille, Hörgerät und Zahnprothese bitte ablegen oder gleich zu Hause lassen
" bei Untersuchungen der Bauchregion: Wir informieren Sie gerne, wie viele Stunden vor der Untersuchung Ihr Patient keine Nahrung mehr zu sich nehmen sollte
" wenn ein Kontrastmittel verwendet wird: Weisen Sie Ihren Patienten darauf hin, ein bis zwei Stunden vor und nach der Untersuchung ausreichende Mengen an Flüssigkeit zu trinken
" Fragen Sie Ihren Patienten, ob er früher schon eine allergische Reaktion auf Kontrastmittel, Jod oder Schalentiere hatte oder ob er unter Asthma leidet
" Teilen Sie bitte dem Radiologen oder seinen Mitarbeitern mit, wenn Ihr Patient Diabetes hat und/oder Medikamente nimmt. Diabetiker dürfen bei Einnahme folgender Antidiabetika kein Röntgenkontrastmittel erhalten (ein zeitlicher Abstand von 3 Tagen vor und nach einer Kontrastmittelgabe ist einzuhalten): Glucophage, Diabetase, Mediabet, Meglucon, Mescorit, Metformin-Ratio etc., Siofor, Thiabet, Met, Glucobon, Diabesin, Biocos

Was muss das CT Personal alles von meinem Patienten wissen, um die Aufnahme
       zu machen?

Zunächst ist es natürlich wichtig, dass Sie uns angeben, welche Körperregion wir auf welche mögliche Erkrankung hin untersuchen sollen.

Vor Untersuchungen des Gehirns, der Halsweichteile sowie des Brust- und Bauchraums wird Ihrem Patienten vielleicht ein Kontrastmittel verabreicht. Diese Maßnahme trägt zur Verbesserung der Untersuchungsergebnisse bei - der Arzt kann das CT-Bild leichter und besser beurteilen. Die meisten Menschen vertragen das Kontrastmittel problemlos und spüren lediglich ein schnell vorübergehendes Wärmegefühl.

Da das Kontrastmittel Jod enthält, das bei einigen Menschen allergische Reaktionen hervorruft, sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Patienten über eventuell bestehende Allergien. Fragen Sie Ihren Patienten, ob er früher schon eine allergische Reaktion auf Kontrastmittel, Jod oder Schalentiere hatte oder ob er unter Asthma leidet. Falls er sich während der Untersuchung unwohl fühlt, kann er jederzeit das CT-Team ansprechen. Dafür ist in modernen Geräten eigens eine Sprechanlage eingebaut.

Teilen Sie bitte dem Radiologen oder seinen Mitarbeitern mit, wenn Ihr Patient Diabetes hat und/oder Medikamente nimmt. Diabetiker dürfen bei Einnahme folgender Antidiabetika kein Röntgenkontrastmittel erhalten (ein zeitlicher Abstand von 3 Tagen vor und nach einer Kontrastmittelgabe ist einzuhalten): Glucophage, Diabetase, Mediabet, Meglucon, Mescorit, Metformin-Ratio etc., Siofor, Thiabet, Met, Glucobon, Diabesin, Biocos

Genau wie andere Röntgenuntersuchungen darf auch eine Computertomographie während der Schwangerschaft wegen der Strahlenbelastung nicht durchgeführt werden.

Was passiert, wenn eine Aufnahme von meinem Patienten gemacht wird?

Bei der Untersuchung liegt Ihr Patient auf einer bequemen Patientenliege (normalerweise auf dem Rücken). Diese fährt ihn dann langsam durch die Öffnung der Untersuchungseinheit - der so genannten "Gantry". Jetzt muss er nur noch auf die Anweisungen des CT-Personals achten, das ihn zum Beispiel bittet, den Atem kurz anzuhalten oder bestimmte Körperteile besonders ruhig zu halten.

Während er sich in der Gantry befindet, dreht sich das Röntgenstrahlsystem 360 Grad um ihn herum und macht dabei äußerst detaillierte Querschnittsaufnahmen von seinem Körper. Aus den gewonnenen Daten errechnet der Computer anschließend so genannte Ergebnisbilder. Auf diese Weise kann das Innere seines Körpers sehr zuverlässig und genau dargestellt und anschließend befundet werden.

Von der Erstellung der Bilder spürt er genauso wenig wie bei herkömmlichen Röntgenuntersuchungen; Er hört lediglich ein leises Summen. Während der gesamten Untersuchung bewegt sich die Patientenliege ein wenig.

Die Dauer einer Computertomographie hängt davon ab, welche Körperregion untersucht wird. Auch wenn die eigentlichen Aufnahmen an einem modernen Spiral-CT innerhalb weniger Sekunden entstehen, muss der Patient mit einer Untersuchungsdauer von insgesamt 15 bis 30 Minuten rechnen. Der Einsatz eines Kontrastmittels verlängert die Untersuchung. Wenn er es beispielsweise trinken muss, um den Darmtrakt einzufärben, liegt zwischen Verabreichung des Mittels und der eigentlichen Computertomographie in der Regel etwa eine Stunde.

Benötigt mein Patient eine Überweisung für eine CT Aufnahme?

Ja, wenn möglich schicken Sie bitte auch Voraufnahmen und/oder Vorbefunde/Epikrisen mit.

Wie erfahre ich das Ergebnis, wenn eine CT Aufnahme von meinem Patienten
       gemacht wurde?

Selbstverständlich per Bild plus Befund. Die Unterlagen werden Ihnen per Kurier zugestellt. Das nimmt i.d.R. ca. 5 Tage in Anspruch. Der Patient kann sich die Unterlagen aber auch am selben Tag gegen Revers selbst in der Praxis abholen. Schließlich haben Sie auch die Möglichkeit, sich telefonisch direkt mit Ihrer Befundanfrage an Dr. Dewey zu wenden.

Kann ich nach meinen Vorstellungen die Art des CT Systems aussuchen?

Ja, denn nicht alle CT-Untersuchungen/Indikationen können mit jedem CT-Gerät (konventionelles CT, Spiral-CT, Mehrzeilen-CT) durchgeführt werden. Daher ist die exakte Indikationsstellung beim CT von großer Bedeutung (z.B. Tumorstaging, Herz-CT, CT-Angiographie, Colonographie, Pulmo-CT etc.). Bei Fragen hierzu empfehlen wir die vorherige Rücksprache mit dem CT-Radiologen.

Muss mein Patient bei der CT Aufnahme still liegen?

Bewegt sich der Patient während einer Aufnahme, so sind die Daten aus den unterschiedlichen Winkelpositionen nicht mehr konsistent. Die Aufnahme weist Bewegungsartefakte auf und ist für die Diagnose von eingeschränktem Wert.
Um dies zu vermeiden, darf Ihr Patient den zu untersuchenden Körperteil möglichst nicht bewegen. Ihr Patient sollte daher unbedingt auf die Anweisungen des CT-Personals achten, das ihn zum Beispiel bittet, den Atem kurz anzuhalten oder bestimmte Körperteile besonders ruhig zu halten.

Generell gilt:
" bei Untersuchungen des Halsbereiches: möglichst nicht schlucken
" bei Untersuchungen von Bauch- und Brustraum: die Anweisung "Bitte 15 bis 20 Sekunden lang den Atem anhalten" unbedingt befolgen - ansonsten werden die Bilder unscharf.

In welchem Fall macht man eine CT-Aufnahme?

CT in der allgemeinen Klinik
Die Aufnahmezeiten der Spiral-CT haben sich gegenüber der sequentiellen CT erheblich verkürzt. Das ist für Untersuchungen an Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht kooperieren können, sehr vorteilhaft. Bewegungsartefakte durch unterschiedliche Atemlagen während der Aufnahmen werden deutlich verringert, denn durch die Spiral-CT wird das komplette Volumen in kürzerer Zeit lückenlos erfasst. Mehrfachscans wegen Veratmung der Aufnahme sind also nicht mehr nötig. Somit wird auch die Patientendosis verringert.

Vorteile der Spiral-CT in der Klinik
Vollständige Abdeckung von Organen in einer Atemlage
Kurze Scanzeiten (dadurch weniger Bewegungsartefakte und Kontrastmittelbedarf)
Zusätzliche diagnostische Aussagen aufgrund besserer Auflösung (dünnere Schichten) und 3D Visualisierung im Routinebetrieb
Spezielle kostengünstige Applikationen auf Basis der Spiral-CT

CT-Angiographie (CTA)
Die CT-Angiographie (CTA) ermöglicht mit Hilfe von Kontrastmittelgabe die Darstellung von Gefäßstrukturen. Mit der Einführung der Multislice Scanner ist es durch extrem kurze Scanzeiten möglich, das gesamte Gefäßsystem in der maximalen Kontrastmittelanreicherung darzustellen. Die Bildnachbearbeitung ermöglicht eine gute Darstellung des gesamten Gefäßsystems, selbst kleine Gefäßabgänge (Seitenäste) und Embolien oder Dissektionsmembrane können dargestellt werden. Retrospektiv kann der Arzt hier jede Projektionsrichtung wählen und dreidimensionale Bilder z.B. für die operative Planung erstellen.

Hier einige CT-Untersuchungsbeispiele:
" Schädel (Schädel allgemein/Gehirn, Orbita, Sella turcica, Felsenbeine, Nasennebenhöhlen, Circulus Willisii, 3D-Schädelknochen)
" Abdomen/Becken (Leber, CT-Arterioportographie (CTAP), Pankreas, Nieren biphasisch, Nebennieren, Nierenarterien, Abdominale Gefäße, , kleines Becken, Gefäße Becken-Bein)
" Hals (Halsweichteile, Carotiden)
" Extremitäten (Schultergelenk, Hüftgelenk, Handwurzelknochen, Kniegelenk, Fuß)
" Thorax (Mediastinum, Thorax High Resolution, Thorakale Gefäße, Pulmonalgefäße, Herz)
Wirbelsäule (HWS, BWS, LWS)

Warum manchmal Kontrastmittel?

Damit die Organe genau abgebildet werden können, bekommt der Patient vor manchen Untersuchungen ein Kontrastmittel

Das Kontrastmittel wird meistens problemlos vertragen. Vielleicht spürt der Patient ein Hitzegefühl, das jedoch schnell vorbeigeht. In extrem seltenen Fällen kann es zu vorübergehendem Brechreiz, Juckreiz oder Hautausschlägen kommen. Bestehende Allergien müssen vor der Untersuchung geklärt werden.







Bildarchiv
zum Bildarchiv
weiter...

Aktueller Fall
zum Aktuellen Fall
weiter...

Praxisansicht
zur Praxisansicht
weiter...

Kinderecke
zur Kinderecke
weiter...

Galerie
zur Galerie
weiter...

Publikationen
zu Publikationen
weiter...

 Schnellwahl:



Presse/ News
zur Presse/ Neuigkeiten-Seite
weiter...
   
© Radiologische Praxis Löbau | Kontakt | Impressum | Startseite